TIPs & TRICKS
  !TONKOPF! 

Die Tonköpfe sollten stets sauber gehalten werden.
Normalerweise ist zwar eine Tonkopfreinigung nicht erforderlich, da die glatte Oberfläche der GX - Tonköpfe kein Eisenoxyd anhaften läßt. Jedoch bei Verwendung von alten Bändern und Bändern mit vielen Klebestellen kann eine Reinigung von Zeit zu Zeit unerläßlich werden, da sonst die Aufnahme- und Wiedergabequalität beeinträchtigt wird. Zur Kopfreinigung empfehlen wir reinen Alkohol, Kopfreinigungslösung, 90% tiger Spiritus, oder Isopropanol. 

Kopfentmagnetisierung.
Nach jeder Tonkopfreinigung, unbedingt eine Tonkopfentmagnetisierung vornehmen.
Bei längerer Betriebsdauer können die metallischen Teile, die mit dem Band in Berührung kommen, Magnetismus aufbauen. 
Dieser Magnetismus kann störende Effekte auf dem Band hervorrufen, die zum größten Teil durch Höhenverlust bemerkbar werden. Es ist deshalb erforderlich, in regelmäßigen Abständen diese Metallteile mit Hilfe einer Entmagnetisierdrossel zu entmagnetisieren. Wir empfehlen hierfür die AKAI  Entmagnetisierdrossel AH - 8. Zu diesem Zweck wird die Entmagnetisierdrossel mit kreisenden Bewegungen an den Metallteilen vorbeigeführt. * Bitte beachten, daß die Spannungsversorgung bei diesem Vorgang unterbrochen ist. * Die Spitzen der Entmagnetisierdrossel sollten mit einer Plastikhaube geschützt werden, um Kratzer auf den Tonköpfen zu vermeiden.
* Bitte benutzen Sie keine magnetischen Werkzeuge in der Nähe der Tonköpfe.
* Bitte beachten Sie die Anweisungen, die der Entmagnetisierdrossel beigefügt sind, genau.

Reinigen von Tonwelle und Bandandruckrolle.
Während des normalen Betriebes setzt sich immer ein gewisser Teil von Eisenoxyd, speziell an der Andruckrolle und der Tonwelle ab. Dadurch kann der Bandtransport negativ beeinflußt werden. Es ist deshalb erforderlich, diese beiden Teile von Zeit zu Zeit mit Alkohol oder einer Kopfreinigungsflüssigkeit zu reinigen. Bitte, benutzen Sie keine chemischen Flüssigkeiten wie Chlor oder Azeton.

Meine Tonköpfe werden mit Orig. Spezial Flüssigkeit von AKAI, wenn noch vorhanden, gereinigt. In den meisten Fällen sind diese Sachen nicht mehr im Handel als Original zu erhalten. Wie auch, den seit ca. vier Jahren ist AKAI nicht mehr auf dem Markt für Zubehör - oder Ersatzteile zu erreichen. Ich rate auch davon ab, Sprays zum Reinigen der Tonköpfe zu nehmen die sonst der Reinigung der Video Köpfe dienen. Hier wird zuviel in die Maschine versprüht es sei denn man sprüht auf Wattestäbchen und reinigt damit. Der Tip von meinem Fachhändler, 90% tiger Spiritus zu nehmen oder Isopropanol. 
Man nehme ein Wattestäbchen, feuchte dieses mit Spiritus an und reinige damit die Tonköpfe und alle Teile die das 
Band durchlaufen. Zu den Tonköpfen und das Umfeld einer Tonbandmaschine ist noch folgendes zu sagen. Mit einer Entmagnetisier-Drossel werden die Tonköpfe in kreisenden Bewegungen um den Tonkopf entmagnetisiert. Ich habe dann auch alle Teile wo das Band durchläuft mit der Drossel entmagnetisiert. Wichtig ist hier dass die Tonbandmaschine ausgeschaltet wird. Gravierende Schäden an der Aufnahme-Elektronik sind sonst zu erwarten. Das gleiche gibt es auch für Kassettendecks, nur mit dem Unterschied, daß es eine Entmagnetisierkassette ist die ins Kassettenfach eingeschoben wird. Starttaste drücken, vier Sekunden warten und schon ist der Vorgang beendet. Aber!!! hier muss das Gerät z.B. GXC 740D eingeschaltet sein, weil sonst die Kassette nicht aktiviert wird. Beim GXC-710D ist dieses nicht nötig.

Reinigen von Bremsteller einer Revox.
Mit Isopropanol können die geklebten Bremsstreifen und Bänder, gereinigt werden. Die Bremswirkung wird dadurch wieder verkürzt.

Klebende Revox Gehäuse.
Damit das Gehäuse - Teller und andere Nextel gespritzte Teile einer Revox nicht mehr kleben, kann man diese in  einem Geschirrspüler legen und einen Waschvorgang starten. Nach dem Austrocknen ist ca. ein halbes Jahr und länger, der Alte Nextellack nicht mehr klebend. Auch sehen die Teile wieder wie "NEU" aus.
 

                  Aus DDR Beständen von einem Internet - Freund zum auspropieren bekommen.

Tip`s und Trick`s aus der Werkstatt Letzte Aktualisierung: 10. März 2006
Knackgeräusche bei Aluspulen, im Playbetrieb./10.03.06
Die Geräusche entstehen, zwischen Aluspule und NAB Adapter, hervorgerufen durch Bandzugkräfte, die ein leichtes Verschieben der Aluspule auf dem NAB Adapter bewirken.
Abhilfe!
Die Innenseite der NAB Aufnahme, bei der Aluspule, ganz wenig mit Vaseline bestreichen.
Verschmutzte Andruckrollen./10.03.06
8-tung !
Dieser Tip gilt nur für Gummiandruckrollen. Keinesfalls für Kautschuckrollen. Bei nicht beachten dieser Anweisung, 
kann sich der Kautschuck (Naturgummi) sofort auflösen. Die Kautschuckrolle wäre somit irreparabel und müsste 
ersetzt werden. Kautschuckrollen sind in der Farbe meist: natur, hellbraun bis mehr oder weniger grünlich !
Abhilfe!
Reiniger für Schreibmaschinenwalzen oder Druckerwalzen leisten super Dienste.
Sehr gründliche Reinigung. Selbst sehr stark verschmutzte Andruckrollen werden
wieder sauber, griffig und geschmeidig. Optimaler Bandtransport, gute Gleichlaufeigenschaften.
Eingeschliffene Bandzughebel z.B. bei der Bandmaschine B77 oder PR99./10.03.06
Nach einigen Betriebsjahren, kann es zu Einschleiffungen an den Bandzughebeln kommen. Je nach Tiefe der 
Einschleiffung, kann dies zu Bandverletzungen und Nebengeräuschen führen.
Abhilfe!
Die Bandzughebel sind auf dem Bandzugarm mit einer Kreuzschlitzschraube festgeschraubt und können durch lösen 
Dieser, ein wenig verdreht werden. Das Band läuft wieder auf einer sauberen,uneingeschliffenen Oberfläche.
Leicht verschmutzte Kopfspiegel./10.03.06
Diese Anwendung eignet sich besonders für leicht verschmutzte Tonköpfe. Dies ist eine Politur und Trockenreinigung.
Abhilfe!
Leicht verschmutzte Kopfspiegel lassen sich hervorragend mit einem sauberen Brillenleder reinigen und polieren. 
Es sollte aber zwingend ein echtes und sauberes Leder sein. Diese bekommt man normalerweise in guten Brillen - Fachgeschäften.
10. März 2006 www.algatronic-audiotech.ch Seite 2 von 2
Schwergängige und klemmende NAB Adapter./10.03.06
Es kommt vor, das sich NAB`s mit der Zeit nur noch schwer drehen und verriegeln lassen. Das kann zu einigem 
Kraftaufwand beim Auflegen und verriegeln der Spule auf dem Spulenteller kommen.
Abhilfe!
NAB Adapter, im Drehbereich, von drei Seiten (dort wo die Plastikröllchen sind) nur ganz kurz mt WD – 40 besprühen. Sprühröhrchen benutzen ! Aber bitte wirklich nur ganz wenig sprühen. Nun lassen sich die NAB Adapter wieder 
für lange Zeit mühelos arretieren.
Noch ein kleiner Tip in dieser Sache !
NAB`s immer entspannen, wenn keine Spule aufgelegt ist. Schützt den Gummiring.
Auch wenn das Band auf der Maschine bleibt, z.B. wenn es noch nicht zu Ende gehört ist, sollten die NAB`s 
entspannt werden. Zurückdrehen, bis kurz vor die Nocken. Keine Angst, die Spulen fallen so nicht runter. 
Aber, vor dem Weiterhören nicht vergessen, die Adapter wieder zu arretieren.

Hier bei einer A77 geplatzter Entstörkondensator.  Sitzt über den Schaltrelais. Am besten alle 3 - 4 auswechseln.
Kosten das Stück bei Reichelt 0,35 Cent.
 

Hier ein Plattenspieler von AKAI, der AP - D30.

Von Unten aufgemachter AP-D 30.
Manche aus der Serie AP - D 30 - AP - D 33 und andere, bekamen mit der Zeit Laufwerksprobleme.
33 1/3 und 45er Geschwindigkeit stimmten plötzlich nicht mehr. Meist ging bei der 45er Geschwindigkeit nur noch 33 1/3, wenn man den Pitch Knopf + oder - verstellte. Das Rechte Bild zeigt die markierten Stellen (Kreise) wo an den zwei Wiederständen 
die Geschwindigkeitseinstellung vorgenommen werden kann. Die beiden Wiederstände müssen so lange nach Links gedreht werden, bis die zwei Geschwindigkeiten mit dem Plattenteller überein stimmen. Falls sich die Geschwindigkeiten mit der Zeit wieder verstellen sollten, muß ein Fachmann her.
Entmagnetisier Cassette für Kassettenrecorder - links + Tonbandgeräte rechts.
                          GX (Glas - Kristall - Ferrit - Tonköpfe)
AKAI hat seine Tonbandmaschinen - Tape Decks mit den bereits bekannten und bewährten AKAI GX - Köpfen ausgestattet. Diese GX - Köpfe bringen eine Reihe von Vorteilen, die den bisher mit starken Problemen behafteten Tonkopf zu einem problemfreien und leistungsstarken Bauteil erheben. Mit den GX - Köpfen ist es möglich, eine BETRIEBSDAUER von ca. 150000 Betriebsstunden zu erhalten. Einige andere Tonköpfe, währen nach 500 Stunden schon eingeschliffen. Während dieser Betriebsdauer ist es bei Verwendung von normalen und guten Tonbändern normalerweise nicht erforderlich, die Köpfe zu reinigen. Die Praxis sieht manchmal anders aus.
Außerdem werden die Dynamik und der Frequenzgang hörbar und wesentlich verbessert, so daß es möglich ist, Frequenzen bis 26.000 Hz bei 4 - Spur -Stereo -Technik problemlos aufzuzeichnen. Bei AKAI wurden außerdem neu entwickelte GX - Kombinationsköpfe eingebaut, bei denen die Lösch - und die Aufnahmefunktion in einem System vereint sind. Dadurch werden mit nur vier Tonköpfen sechs Kopffunktionen erzielt. Der Vorteil dieses Systems ist der verbesserte Gleichlauf durch Verringerung der Band - Kopf - Reibung.
                                        Darstellung: 2 spur                                Darstellung: 4 spur
Heute mal einen gelesenen Bericht über Kassettendecks.
Dieter S. aus Stuttgart Feuerbach (31.8.2003)

Warum ist die Aufnahmequalität bei Kassettendecks mit 4,75 cm/sec besser als bei vielen Bandmaschinen mit 19 cm/sec?
Bernhard B. Entwicklungsingenieur bei Braun und ASC:
Für einen NF Ingenieur läßt sich das Thema leicht erklären, aber wer kennt sich schon mit den ganzen Formeln und Kurven aus. Daher möchte zu diesem Thema in leicht verständlicher Form Stellung nehmen.
Es ist richtig, hochwertige Kassettendecks von Studer, Tascam, Alpage und Nakamichi sowie die Spitzengeräte von Tandberg , Sony oder Pioneer sind in allen Belangen bei 4,75 cm/sec besser als viertelspur Bandmaschinen mit 19cm/sec. Nur halbspur Bandmaschinen können da noch mit 19 oder 38cm/sec mithalten. Alle Teste in den damaligen Fachzeitschriften bestätigen diese Aussage. Die Bandgeschwindigkeit 4,75 war nur für Sprachaufnahmen konzipiert und wurde von vielen Herstellern dann auch abgeschafft. Lassen wir uns nicht durch die tollen Frequenzkurven gerade einiger japanischer Hersteller blenden, wichtig ist die Linearität. Da gibt es dann das große Erwachen, schon bei 7000Hz beginnt der Höhenabfall. Heißt, die Höhen werden immer schwächer. Eine Aufnahme mit 4,75 erreicht man so gerade Mittelwellenqualität oder vergleichbar mit mp3: 68kb/sec, wo wir doch schon bei 128kb/sec die Nase wegen der nicht besonders guten Qualität rümpfen. Aber warum?
Einmal ist die magnetische Beschichtung der Kassetten weit hochwertiger als die der Bänder. Desweiteren bedarf es einer aufwendigen Elektronik in den Kassettendecks. Um nicht in die Sättigung der Magnetschicht gerade bei hohen Frequenzen zu gelangen, werden die hohen Frequenzen bei der Aufnahme abgesenkt und durch eine spezielle Entzerrung bei der Wiedergabe wieder angehoben, klingt zwar einfach, ist aber technisch kompliziert. Somit erreichen man diese hochwertigen Aufnahmen. Damit war dann auch die Zeit der Bandmaschinen besiegelt.

Wer sich mit dem Klang der Digitaltechnik immer noch nicht so richtig anfreunden kann, sollte unabhängig von dem tollen Aussehen vieler Bandmaschinen lieber auf Modelle der oben genannten Kassettendecks zurückgreifen. Die Haltbarkeiten der guten Kassetten beträgt auch 25 Jahre, mit den Studiokassetten (Quantigy) bestimmt noch ein wenig länger.

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 ! REINIGUNG von BANDMATERIAL !
Bevor ich ein älteres Band auf meine Tonbandmaschine lege kann das Bandmaterial auf verschiedene Art und Weise gereinigt werden. Einmal mit einem Wattestäbchen, Taps, daß man bei schnellem Vorlauf auf die Innenseite hält oder beide Enden faltet und dann das Band durchlaufen läßt. Rückseiten klebende Bänder habe ich mit verdünntem Essigwasser Neutralisiert.
 
Eine andere Methode ist meine Handhabung.
Es gab bei einem Grundig Tonbandgerät Filz-Reinigungs-Röllchen.Wenn das Tonband von AKAI gestoppt wird, heben ein oder zwei Stifte das Band vom Tonkopf. Auf diese Stifte stecke ich die Filzröllchen und lasse das Band einmal hin oder her laufen. Den Filz kann man bei Gelegenheit mit lauwarmen Wasser auswaschen. Diese Methode hat einen Vorteil, man spart sich öfteres reinigen der Tonköpfe. Meine Filzröllchen habe ich von einem Grundig Sammler freundlicher weise kostenlos erhalten. Ein Tonbandfreund gab folgenden Hinweis, nach grünlichem reinigen der Hände das Band zwischen Daumen und Zeigefinger hindurch laufen lassen.? 
Ich persönlich würde es nicht so machen denn ein Rest Körperfett bleibt auch nach dem Waschen erhalten und bringt so eine Grundlage wo sich Pilze ansiedeln können. Bei Bändern mit denen man Archivaufnahmen gemacht hat sieht man es sehr oft. Diese Bänder werden einmal bespielt und dann in Kartons aufbewahrt. Wenn nun auch noch die Plastikverpackung (Tüten) daruebergestülpt wird und das ganze in einem Hartcover (BASF, AGFA und REVOX um ein paar zu nennen) aufbewahrt wird, ist die Brutstätte für Pilze angelegt. 
Öffnet man nach vielen Jahren diese Behältnisse kann man dort in den Spulenaussparungen (Fenster) oft den Daumenabdruck des Eintüters sehen. Besser man nimmt ein Baumwolllappen zwischen die Finger oder zieht sich leichte Baumwollhandschuhe für diesen Zweck an.
                                   Löschen des Bandes.
Normalerweise wird bei einer Neuaufnahme das Band automatisch durch den eingebauten Löschkopf gelöscht. Bei einem Löschvorgang ohne Neuaufnahme wird das Gerät auf Aufnahme geschaltet, nachdem die Pegelregler zurück gedreht sind und alle Anschlüsse entfernt sind. 
Bessere Löschresultate werden mit dem Akai Bandlöschgerät ATE - 7 erzielt. Mit diesem Gerät ist es möglich, das ganze Band in wenigen Sekunden zu löschen. Es empfiehlt sich außerdem, zur Verbesserung einer Neuaufnahme das komplette Band vor der Aufnahme mit Hilfe des 
ATE - zu löschen.
                      Antriebsriemen - Gummirollen - Pflege
In der letzten Zeit höre ich des öfteren dass beim Abhören der Bänder diese  beim  Start unter der  Andruckrolle  durchrutschen oder gar  die Geschwindigkeit sich verlangsamt oder sogar leiert. 
Es ist wie beim Auto. Wenn der Keilriemen locker wird durch Alterung rutscht dieser durch und erzeugt ein quietschendes Geräusch. So kann es auch mit den Treibriemen  bei  Tonbandgeräten  passieren. Sie werden hart und brüchig,  weiten sich, rutschen durch oder  werden weich wie  Lakritze  und  verschmieren  die  Antriebe.   Dafür sind u.A. PHILIPS-Maschinen  bekannt.    Den  Antrieb  eines  Zählwerks  kann man zur Not mit einem einfachen Haushaltsgummi retten. Breite Flachgummi-Antriebsriemen machen nicht so schnell  Probleme. Bei einem  Direktantrieb des  Capstans  tritt  dieser  Fehler  natuerlich nicht  auf.  Hierbei  ist die  Welle des  Antriebsmotors  gleichzeitig  der Capstan-Abtrieb. 
Das  Auswechseln eines Antriebsriemens kann unter  Umständen  eine zeitraubende Angelegenheit  werden  (AKAI GX-77 als Beispiel).  Wer da nicht die nötige Ahnung mitbringt soll lieber die Finger davon lassen und diese Arbeit lieber einer Fachwerkstatt übergeben. Die ganz Mutigen können versuchen den Treibriemen mit einer Mischung von 5 Teilen Spiritus und einem Teil Glyzerin  wieder geschmeidig zu machen.  Mit einem Wattestäbchen, in  diese Flüssigkeit getaucht, den Treibriemen von beiden Seiten kräftig abreiben. Einfacher geht es  mit  Walzenreiniger  für  Schreibmaschinen der in  einschlägigen Fachgeschäften zu bekommen ist.  Spiritus ohne  Zusatz würde  ich  nicht empfehlen  weil das  Gummi dadurch  austrocknet  und schneller  brüchig wird. Genauso verfährt man mit den Andruckrollen.  Mit dem getränkten Wattestäbchen  kräftig abreiben bis kein Rest vom  Bandabrieb mehr  zu erkennen ist  und am  besten  über  Nacht  einwirken lassen.  Da  rutscht garantiert kein Band mehr durch.  Auch  Reibräder im Antrieb kann man damit behandeln.  Ist das Material allerdings  hart  und  versprödet,  hilft hier die  Behandlung  nicht  mehr.  Hier  ist  nur  ein  Austausch  sinnvoll. 
Ausgeleierte  Antriebsriemen  kann man damit auch nicht wieder in Form bringen. Auch  hier  hilft  zuletzt  nur  ein  Austausch  des  Treibriemens. Wichtig !! Oel  und  Fette  von den  Gummiteilen  fernhalten  denn davon wird  Gummi  zerstört. Und  Behandlung  mit  Azeton,  wie  es  einige Schlaumeier meinen, trocknen Gummiteile  noch stärker als Spiritus aus. Zur Not kann man auch Gummipflegemittel, die es im Autozubehörhandel zu kaufen gibt, anwenden. Was für  Türdichtgummi  hilft, müsste auch bei Antriebsriemen oder Andruckrollen anzuwenden sein.
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Reinigen Sie Ihren Drucker oder Ihre alte Tonbandmaschine jetzt schnell und wirkungsvoll selbst!
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geworden ist die Rolle zu glatt ist, so dass das Band rausläuft.

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UMSCHALTUNG von 220V auf 240V an der TONBANDMASCHINE
Seit Jahren wird unser Stromnetz mit mehr als 220V gespeist. Unsere Tonbandmaschinen stehen aber noch alle auf 220V. Es ist ein leichtes die Umstellung hinten an der Maschine durchzuführen. Entweder wie links im Bild zu sehen, den Schalter von 220V auf 240V zu schieben, oder wie im Bild rechts, die Sicherung heraus drehen und eine Stufe weiter den Stecker mit Sicherung auf 240V rein stecken und fest drehen.
Einige werden jetzt sagen, aber die Maschinen sind ja damals nur für 220V von INNEN bestückt worden.???
Hallo Bastler,
so sieht es aus, wenn die Filzröllchen bei AKAI - Tonbandmaschinen aufgezogen sind, die das Band reinigen sollen.
Bei anderen Tonbandmaschinen kenne ich mich nicht aus. Für alle Tonbandmaschinen die keine Trennung - Stifte für das Band haben, gibt es andere Möglichkeiten. Bei der Grundig TK 845 sind links neben der Tonkopfabdeckung, zwei vorgefertigte Löcher.
Dort werden zwei Stifte eingesetzt, oder die Plastik - Vorrichtung von Grundig, wo die Filzstifte aufgeschoben werden und das Band in einer Welle eingelegt wird. Bevor ich das Band abspielen lasse, mache ich einen schnell Vorlauf und Rücklauf, damit sich das Band reinigen kann. Die Filzröllchen lassen sich mit lauwarmen Pril - Wasser leicht reinigen und können des öfteren gebraucht werden. Bei den Großen 26,5 Spuler - Autorevers - ist es angebracht auf beide Stifte, die das Band von den Köpfen trennt, die Filzröllchen aufzuziehen. Bei den 26,5 Spuler ohne Autorevers würde ich auch auf beide Stifte, die Filzröllchen aufziehen. Die 18ner Spulen - Tonbandmaschinen, sind überwiegend nur mit einem Stift versehen, wo ein Filzröllchen aufgezogen werden kann. Beim Waffenhändler gibt es Unterschiedliche Größen zu kaufen. 7 mm Durchmesser sind das äußerste was ich nehmen würde. Wenn das Filzröllchen zu dick ist, kann es sein daß,das Band von den Lösch - oder Aufnameköpfen leicht getrennt wird. Somit ist ein volles Löschen oder neue Aufnahme des Bandes nicht gewährleistet. Da die Filzröllchen aus dem Waffengeschäft ein kleines Mittelloch haben, muß dieses mit einer Stricknadel, Nagel oder anderem runden Material geweitet werden. Die Stifte sind von Maschine zu Maschine unterschiedlich dick und müssen deshalb geweitet werden, um die Filzröllchen auf die Stifte aufziehen zu können. Eine Sprengring - Zange ist sehr gut geeignet zum weiten der Löscher.
Tuner 600, Reiniger und Kontaktspray für unsere Tonbandmaschinen. Brekutex mit der gleichen Eigenschaft, ohne Nebenwirkungen wie bei Tuner 600. Ein Versuch lohnt sich immer, wegen der Kosten. Reinigung und Wirkung enorm. Drehregler - Schieberegler nach der Behandlung, ohne Nebengeräusche und Ausssetzer. Vor der Behandlung, Umfeld unten abdecken. Verlängerung auf den Sprühkopf setzen, sprühen und Dreh - Schieberegler bewegen, damit überall etwas hin kommt. Bilder der Handhabung sind bei  www.tonbandhobby.de K.-H. RITTERSEN - unter Reparatur GX 635 zu sehen und beschrieben.
EIN - AUSLAUFLAGER FÜR MEINE  B77.  So kann, ein Lager nach sechs Wochen auf einer B77 aussehen.
Wenn einfache Lager aus dem Handel verwendet werden und mit Spiritus gereinigt worden sind, kann ein Lager so nach zwei Wochen aussehen. Der Wasseranteil im Spiritus ist zu hoch und läst beim Trocknen, auf der Oberfläche Flugrost entstehen.
Da geht einiges an Bandmaterial kaputt. Bei Gehärteten, oder Markenlager kann das nicht vorkommen. 
Deshalb nehme ich nur noch ISOPROPANOL.
 
Links-(Braun). Rechts TK 845 Grundig und unten. Auch hier bei der TK 845 eine Anordnung von zwei Löcher. Wie auf den Bildern zu sehen, Handhabung- Reinigen des Bandes, beide Seiten beim Schnelldurchlauf. Bild II. Reinigen des Bandes, während der Aufnahme, oder hören seiner Musik.
    Noch eine Möglichkeit Reinigungsröllchen auf einer AKAI-Maschine einzusetzen.
Bei einer TS 320 - TK47 eingebauter Reinigungssatz.       Q-Tip von Schlecker an einer B77
                                                                      Q-Tip + Filzrolle zum reinigen der Bänder
 Linkes Bild - Schimmel an den Ränder.  Rechtes Bild - nach der Reinigung.  Bild unten - Materieal zum reinigen.
Hallo Tonbandfreunde, 
ob verschweißte Bänder, oder unversch***t, bei feucht warmer Luft und Lagerung der Bänder, egal wo, bilden sich Pilzpartikel am äußeren Rand. Es ist nicht nur immer eine Sorte von Band, sondern alle auf dem Markt befindliche Bänder können Befallen sein. Ich habe die beste Erfahrung damit gemacht: in dem ich das Band nur von Wickel zu Wickel umspule. Dabei habe ich zwei Watte Taps genommen und das Band mit Schnellspulung, zwei mal durch diese laufen gelassen. Zum Schluß - hören, oder Aufnahme, Q-Tip - Watte Taps - Filzröllchen, je nach dem - vor dem Löschkopf montiert - befestigt. Siehe Bilder der Tonbandmaschinen.
Spiritus - Alkohol u.s.w. verdünnt nur den Dreck, außerdem sollen ja beide Seiten - Kanten gereinigt werden. Sonst verteile ich den Dreck ja auf die Rückseite und zu bespielende Seite. In meiner HP habe ich Bildlich mal dargestellt wie das mit der Watte und allem anderen gemacht wird. Viele haben andere Ideen: mit den Fingern, Micro-Fasertuch u.s.w. u.s.w.
Jeder kann für sich einen Versuch starten und sich das Beste raus suchen. 
Gruß
Hermann
Q-Tip von Schlecker gesteckt zum Reinigen der Bänder auf einer B77. OBEN: Gesteckt vor dem Kugellager, somit bleibt das Kugellager noch frei, weil der Q-Tip auf dem Rand sitzt und mit der Verdickung das Band nur berührt. Unten rechts, mit Filzröllchen für die Rückseiten Reinigung des Bandes. Bei einem Schnelldurschlauf - oder bei normaler Bandaufnahme, reinigt sich das Band beidseitig von selbst.
Tonbandspulen selbst mit Farbe aus der Spraydose gespritzt.
Schaltfolie selbst gemacht.
Nachdem viele Vor-/Nachspann und Schaltfolie suchen, hier ein Tipp von mir, um dem Suchen danach aus dem Wege zu gehen.  Man nehme: Haushaltsfolie - (Alufolie) eine Schere und schneide die Folie auf Bandbreite in Streifen.  Dann kürze man die Streifen auf ca. 5 cm Länge.
Auf der matten Seite der Folie, gehe man mit dem Pritt - Stift und klebe die Folie auf das Band. Hierbei muß die Folie auf die glatte Oberseite des Bandes geklebt werden, damit beim berühren der Spannungs - Führungshebel für das Band, der Kontakt (Autorevers) ausgelöst werden kann.
Das funktioniert nur bei Autorevers - Tonbandgeräten. Damit das aufkleben der Folie besser gelingt, nehme man eine Klebegarnitur, wo das Band geschnitten und geklebt werden kann. ! VORSICHT ! beim ersten mal der Aufnahme mit Schaltfolie.  Nur eine Folie am Bandende kleben. Bei zwei Schaltfolien an beide Enden des Bandes, ist es möglich das bei einer Seite schon bespielt, diese beim dritten Durchlauf wieder gelöscht wird. Band einlegen, Aufnahme machen, am Ende ist die Schaltfolie und läßt das Band (Autorevers) bei Aufnahme zurück laufen. Wenn beide Seiten bespielt sind kann eine Folie noch am anderen Ende geklebt werden. Dann hat man ein Endlos - Band, ohne dieses auf der Tonbandmaschine drehen zu müssen. Siehe Bild unten. Prittstift - Original Schaltstreifen - Alufolie - Klebegarnitur - mit Band. Nun gutes gelingen.
Noch ein Tip: Die Silber Fronteile einer Tonbandmaschinen, diese habe ich  mit Autopolitur eingewachst und danach blank Poliert. 
Auch die Bandspannungs - Hebel nicht vergessen. Kunststoffteile, wie bei der B77 (Front) kann man mit Kunststoffreiniger  und Kunststoff - Spray, wunderbar aufpolieren. Sehen danach wieder  wie NEU aus.
                                         Bier - Sprudelständer, einmal ganz anders genutzt.
Die kleinen, großen Probleme der AKAI Tonbandmaschinen die an der Schubschiene selbst behoben werden können. Ursachen - Links - Rechts - Aufnahme - Wiedergabe - Kontakt - Probleme usw. usw.
Die Bilder sind von www.tonbandhobby.de , dort ist es vom Fachmann besser beschrieben, wie von mir.
TONKOPF  Erlebnis.
Bei Tonbandmaschinen die längere Zeit nicht im Gebrauch waren, müssen diese wie ein Neues - Auto, behutsam eingefahren werden. 
Bei den meisten Tonbandgeräten sind die Gummi - Riemen, entweder verhärtet, gerissen, oder haben sich in eine Teerartige Masse aufgelöst.
Aber im Internet besteht heute die Möglichkeit, für jedes Tonbandgerät Ersatzriemen zu bekommen.
Einige Tonköpfe, so erlebt bei einer Philips N4504, war angerostet. Was tun ? Mit Schleifpapier dabei gehen ! hätte den Tonkopf ruiniert.
Ich habe ein schwarz Rückseiten beschichtetes Band verkehrt mit der schwarzen Seite aufgespult und dann normal ablaufen lassen.
Nach ca. 10 Minuten war mein Tonkopf frei von jedem Rost. Und siehe da, meine Hinterband - Kontrolle zeigte gleiche Werte.
Mit ISOPROPANOL dann die Tonköpfe gereinigt und Entmagnetisiert.